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  28.10.2018
  tb

  • Kinderehen weltweit beenden
Für ZONTA ist das Schließen sogenannter Kinderehen ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Auch in Deutschland liegen den Behörden immer wieder Fälle vor, wo Minderjährige verheiratet wurden.
Weltweit werden jährlich rund 15 Millionen Mädchen unter 18 Jahren verheiratet, das sind täglich 41.000 Mädchen. Frühehen sind ein weltweites Problem, welches v. a. in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas verbreitet ist. Die Gründe für die frühe Verheiratung von Mädchen sind vielfältig: Armut, mangelnde Wertschätzung von Mädchen sowie Traditionen und patriarchalische Wertvorstellungen spielen eine große Rolle.

Die Folgen einer Frühehe sind für die Betroffenen meist verheerend. Minderjährige
Ehefrauen sind häufiger von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffen, als Frauen, die nach ihrem 18. Geburtstag heiraten. Von den oft folgenden frühen Schwangerschaften geht ein hohes Gesundheitsrisiko aus, denn Mädchen, die jünger als 15 Jahre alt sind, sterben fünfmal so häufig bei der Geburt ihrer Kinder wie Frauen über 20.

Im Biennium 2018-2020 hat sich ZONTA zum Ziel gesetzt, Kinderehen aktiv zu bekämpfen. Dazu stehen Ihnen folgende Informationen bereit: