Zonta International hat bei den Vereinten Nationen die größten Mitwirkungsrechte, die eine nichtstaatliche Organisation (Non Governmental Organization, NGO) erlangen kann. Dieses umfassende Konsultativrecht beim Wirtschafts- und Sozialrat, dem für die nichtstaatlichen Organisationen zuständigen UN-Hauptorgan, haben 100 der etwa 1.600 NGOs. 

Als NGO mit konsultativem Status arbeitet Zonta International außerdem seit 1983 aktiv beim Europarat mit.

Zonta ist ein weltweites Netzwerk. Derzeit gibt es 1217 Clubs mit 31.354 Mitgliedern.

Interessenvertretung und Wächterfunktion

Zonta International war bereits bei der Gründungsversammlung der UN im Jahre 1945 vertreten. Es ist mit auf den engagierten Einsatz der NGOs zurückzuführen, dass damals der Schutz der Menschenrechte in der UN-Charta verankert wurde. Das gilt auch für die Mitwirkungsmöglichkeiten beim Wirtschafts- und Sozialrat (Economic and Social Council, ECOSOC). 

Bei den ECOSOC zugeordneten Spezial- und Sonderorganisationen, die sich mit den vorrangigen Zielen von Zonta International befassen, besteht konsultativer Status:

 

  • ILO (International Labour Organization), Internationale Arbeitsorganisation, 1975
  • UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization), Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, 1971
  • UNICEF (United Nations International Children’s Emergency Fund), Weltkinderhilfswerk, 1972
  • UNIFEM (United Nations Development Fund for Women), Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für die Frau, 1986 aktive Mitarbeit
  • INSTRAW (International Research and Training Institute for the Advancement of Women), Internationales Forschungs- und Ausbildungsinstitut der Vereinten Nationen zur Förderung der Frau
  • UNDP (United Nations Development Programme), Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen
  • UNEP (United Nations Environment Programme), Umweltprogramm der Vereinten Nationen
  • WHO (World Health Organization), Weltgesundheitsorganisation

 

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